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Nur noch bis 6. September: Ausstellung "Mythos Wald "

Öffnungszeiten: Mi-So 10-12 und 14-17 Uhr

Öffentliche Führungen zur Ausstellung:
Mittwochs 15.30 Uhr;
Eintritt 4,--, erm. 2,-- €

Eine Ausstellung über unser Vorstellungen vom "Wald".
"Wir wollen die Besucher mit unserer Wanderausstellung anregen, über den 'Wald in unseren Köpfen' nachzudenken. Denn unsere Wälder sind sicherlich vieles, doch eines schon lange nicht mehr: natürliche, von Menschenhand unberührte Refugien", so Ausstellungsmacherin Ann-Katrin Thomm vom LWL-Museumsamt.
Zu den 80 Exponaten der Ausstellung gehören das Holzbuch aus der Bad Berleburger Xylothek (um 1800/10), Druckgrafiken von Carl Lieber zur Oper "Der Freischütz", Schulwandbilder, Aushangfotos zum Film "Die Nibelungen" (1922/24) und das Modell "Ein Wald auf Reisen", das Timm Ulrichs 1997 geschaffen hat, sowie signierte Plakate von Klaus Staeck.

Abb.: Ein systematischer Blick auf heimische Gehölze: das Holzbuch "Kiefer" aus der Berleburger Xylothek. Foto: LWL/Schüttemeyer

Ausstellung "Mythos Wald "

Eröffnung der Ausstellung
Sonntag 12. Juli
11.30 Uhr

Ausstellungsdauer: bis 6. September 2009
Öffnungszeiten: Mi-So 10-12 und 14-17 Uhr

Öffentliche Führungen zur Ausstellung:
Mittwochs 15.30 Uhr; Eintritt 4,-, erm. 2,- €

Museumspädagogische Begleitveranstaltungen für Schulklassen und Kindergartengruppen nach Anmeldung, Angebote Siehe gesondertes Faltblatt.
Anfang des 19. Jahrhunderts, zur Zeit der Frühindustrialisierung entdeckten die Romantiker den Wald als ein natürliches, von Menschenhand unberührtes Refugium. Seitdem entwickelte sich der "Mythos Wald" und wir verbinden mit dem Wald die Begriffe "Waldeinsamkeit" , "Märchenwald" und "Deutscher Wald". Doch wie konnte es dazu kommen, da der Wald schon seit dem Frühmittelalter intensiv bewirtschaftet wurde?
Die vom LWL-Museumsamt für Westfalen erarbeitete Präsentation veranschaulicht die Geschichte des Waldes als individuelle Sehnsuchtslandschaft wie als identitätsstiftendes Kollektivsymbol. Siehe auch folgende Pressemitteilung.
Papiertheater zu Hänsel und Gretel. (Foto: LWL/Schüttenmeyer).